Wer anders als unsere SCCerinnen Helena Buchwald und Julia Zhu sollten die Protagonistinnen sein, die den Fluch der dramatisch knappen Niederlagen beenden?
Nach den extrem unglücklichen 4:5-Niederlagen gegen den TC Bredeney, der gestern den Deutschen Meistertitel sicherte – wozu wir herzlich gratulieren –, den Club an der Alster Hamburg und den TEC Waldau Stuttgart stand nun endlich ein dramatisch erkämpfter 5:4-Sieg beim TC Dresden Blasewitz zu Buche.
Schon nach den Einzeln hätten die Charlottenburgerinnen eigentlich mit 4:2 führen können. Doch Iva Primorac musste nach Satzführung und einer 7:2-Führung im Match-Tiebreak noch einen 1:8-Punkte-Lauf ihrer Gegnerin hinnehmen. So stand es nach den Siegen von Oksana Selekhmeteva im Top-Einzel sowie von Helena Buchwald und Julia Zhu an den Positionen fünf und sechs einmal mehr 3:3.
Auch in den Doppeln schien es zunächst erneut im entscheidenden Moment in die falsche Richtung zu laufen. Wieder führte Iva gemeinsam mit Daria Semenistaja im Match-Tiebreak des zweiten Doppels, wieder gingen die letzten fünf Punkte verloren. Doch das Top-Doppel Oksana Selekhmeteva und Julia Avdeeva sicherte Punkt Nummer vier, ehe im Thriller des letzten Doppels die nervenstarken SCC-Girls Heli und Juju mit 10:8 triumphierten.
Die Lage bleibt damit hochspannend. Bei drei Absteigern ist vor dem letzten Spieltag wieder alles offen, denn sowohl Dresden, der LTTC Rot-Weiß als auch wir stehen mit 2:10 Punkten und nahezu identischen Matchpunkten da. Alle drei Teams müssen auswärts antreten. Jedes Match wird am kommenden Sonntag zählen – für uns dann in Aachen.























