Späte Osterferien, dazu der neue Termin unserer SCC Cujic Junior Trophy, haben unser Clubturnier an seinen alten Termin in den Spätsommer versetzt.
Ziel war es, nachdem in der Sport- und Jugendwartesitzung des TVBB mitgeteilt wurde, dass Clubturniere nun LK-Status erhalten, sollte dies auch für den SCC gelten. Doch der DTB legt – aus welchem Grund auch immer – sein Veto ein und verschob die Einführung der LK-Wertung auf 2026. Sehr ärgerlich!
Noch viel ärgerlicher aber war die Anzahl der Meldungen bei den Damen: Es waren 2! Unglaublich peinlich. Eine schöne und wichtige Tradition des Vereins stirbt so leider aus. Überraschend war dies aber mitnichten, schaut man sich an, dass es nahezu unmöglich ist, neben unseren absoluten Top-Spielerinnen weitere Damen für Mannschaftsspiele zu motivieren.
Und auch sonst war die Beteiligung bei weiteren Damenkonkurrenzen äußerst bescheiden.
Herren: Der ewige Tristan
Bei den Herren ist Tristan auf dem Weg zur Zweistelligkeit. Seit 2017 ist er ohne Pause die Nummer Eins im SCC und jagt den Rekord von Jens Thron, der allerdings noch mit 14 Titeln deutlich vor Tristan liegt.
Im direkten Duell im Halbfinale zerlegte Tristan Jens allerdings locker mit 6:0, 6:2. Im Finale traf Tristan erneut auf einen Senior. Roman Tennert bot zwar mehr Gegenwehr, war aber auch beim 2:6, 4:6 chancenlos.
Herren 30
Bei den Herren 30 traf dann Roman direkt auf Jens, ließ ihm aber beim 6:2, 6:3 keine Chance und holte sich die Jungseniorenkrone.
Damen 40
Die Damen-40-Konkurrenz war tatsächlich die einzige Damenkonkurrenz, die stattfinden konnte. Und spannend war sie auch noch. Drei Match-Tiebreaks, davon gleich zwei von der späteren Vizemeisterin Carolin Redmann, die sich im Finale überraschend knapp gegen Nicole Thron 6:3, 0:6, 6:10 geschlagen geben musste.
Herren 40
Mit Przemek Zybowski war das „Dark Horse“ der teilnehmerstärksten Konkurrenz am Start. Vor vielen Jahren spielte er hochklassig Tennis, was man technisch sehr gut erkennen konnte. Die fehlende Matchpraxis verhalf aber seinen Gegnern immer wieder zu Nadelstichen, sodass es einige spannende Matches zu bewundern gab. Im Viertelfinale hatte er den vermeintlich größten Brocken vor sich: den an 1 gesetzten Jörg Kneppe. Sowohl gegen ihn als auch im Halbfinale entwickelten sich interessante Ballwechsel und zwei knappe Zwei-Satz-Siege für Przemek. Und auch das Finale gegen Überraschungsfinalist Regis Lamazere war mit 6:4, 6:4 durchaus umkämpft.
Herren 60
Und auch bei den Herren dünnte sich das Feld in den höheren Altersklassen stark aus. Immerhin spielten mit Christoph Dux und Stefan Braun zwei starke 60er das Finale, das Christoph schließlich mit 7:6, 6:3 für sich entschied.
Ja, und das war es dann auch schon von diesem Erwachsenen-Clubturnier. Schade!
U18 männlich
Kommen wir zu den Jugendlichen. Die ganz Großen meldeten leider auch nicht, sodass mit Tim Holtz ein knapp 15-Jähriger die klare Nummer Eins des Feldes war und seiner Favoritenrolle auch gerecht wurde. Im Finale bezwang er Karl-Lennart Schoenheit 6:2, 6:2.
U15 weiblich
Auch bei der weiblichen Jugend fand nur eine kleine Konkurrenz statt, die am Ende die 12-jährige Emilia Thron gegen die 11-jährige Emma Ritschel mit 6:2, 6:0 gewann.
U15 männlich
Mit Lenny Schoenheit stand der U18-Vizemeister auch im Finale der U15-Junioren. Hier war er Mitfavorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. Die kleine Sensation passierte in der ersten Runde, als der topgesetzte Karl Hentschel völlig überraschend gegen Lukas Vanhamel 4:6 und 6:7 verlor. Der wiederum verlor im Halbfinale gegen Lukas Volk. In einem spannenden Finale war schließlich Lenny der etwas Bessere und gewann 6:4 und 7:5.
U12 männlich
Mit Hugo Rau und Jonas Tscharntke war die Berliner Elite in einem extrem starken Feld im Finale. Im Halbfinale bot Moritz Liebelt gegen Hugo beim 1:6, 6:7 erbitterte Gegenwehr. Doch im Finale war Hugo dann im „Tunnel“ und siegte 6:1 und 6:0.
U10 männlich
Und auch die kleinsten Junioren kämpften auf hohem Niveau um die Clubturnierkrone. Aus Terminengpässen fand das dramatische Finale dann in der Halle statt. Dort trafen sich Leon Behar, der schon im Halbfinale gegen Oskar Roloff hart kämpfen musste, und Aaron Fauth. Beide spielten ein tolles Match mit dem glücklicheren Match-Tiebreak-Ende für Leon (5:3, 1:4, 10:7).
Hier geht es zu allen Ansetzungen und Ergebnissen.
Bilder der Sieger






















