Tennis-Club SCC - 1. Damen 40

1. Damen 40 • Regionalliga Nord-Ost 2022

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Überraschende Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft

Die Saison begann leider mit nicht so guten Aussichten. Die Spielansetzungen mit sechs Spielen innerhalb von fünf Wochen stellten eine Herausforderung für uns Damen über 40 dar. Leider hatte fast jede von uns mit größeren oder kleineren Wehwehchen zu tun.

Die eine hatte „Fuß, die andere „Knie“, eine weitere „Rücken“ oder „Schulter“ und zu guter Letzt, musste Diana Koopmann zwei Tage vor dem ersten Spiel aufgrund einer Corona-Infektion absagen. 

Das Saison-Ziel lautete deshalb: Lasst uns versuchen, die Klasse zu halten – ein Sieg - besser zwei Siege – sollten wir erreichen.

Motiviert und auch etwas nervös machten wir uns in der Aufstellung Saskia Zink, Nicole Thron, Jessica Strauchmann, Stefanie Pfleging, Caroline Redmann und Stephanie Wilmsen-Blankenburg (Biene) auf den Weg nach Hamburg zum ersten Spiel gegen Langenbektal. Aufgrund von deren wunderlicher Aufstellung auf den Positionen Eins und Zwei und etwas Glück durch Aufgabe von Caros Gegnerin, führten wir nach den Einzeln 4:2. Schließlich konnten wir durch einen sicheren Sieg des ersten Doppels mit einem glücklichen 5:4 nach Hause fahren. Beim anschließenden Gin-Tonic im Club ließen wir den ersten Spieltag mit lustigen Anekdoten über Gegnerin „Mausi“ und „die Stampfer“ ausklingen.

Zum zweiten Spieltag kam der TK Mölln zu uns, leider auch mit einem fiesen böigen Wind der Stärke 6 bis 7. Wiederum war das Glück auf unserer Seite, und nach einem gewonnenen und einem verlorenen Champions-Tiebreak konnte das Spiel wieder 5:4 gewonnen werden, auch weil eine der Möllnerinnen im ersten Doppel aufgeben musste.

Der nächste Auswärtsspieltag führte uns zum DTV Hannover. Mit einigen Regenunterbrechungen und verletzungsbedingter Aufgabe auf gegnerischer Seite, fuhren wir wiederum glücklich mit einem 6:3 Sieg, ohne Doppel gespielt zu haben, nach Hause. Wir konnten es fast nicht glauben, dass wir unser Saisonziel damit schon erreicht, ja eigentlich schon übererfüllt hatten. Sollten wir unser Ziel anpassen? Vielleicht schaffen wir es ja in die Endrunde?

Aber jetzt kam die „englische Woche“ mit Spielen am Donnerstag und am Samstag… 

1 damen 40 2022 meisterAn Himmelfahrt kam ein uns altbekannter Gegner zum Heimspiel auf die Anlage des SCC: Die Zehlendorfer Wespen. Lustigerweise hatten an diesem Tag auch die Herren Besuch von den Wespen, sodass es zu netten Wiedersehen und überraschenderweise viel Publikum auch zu unserem Spiel kam. Die Einzel waren hart umkämpft und dank dreier Siege von Saskia, Nicole und Jessi stand es nach den Einzeln 3:3. Jetzt kam es auf die Doppel an. Die Sonne, Sterne oder der Mond standen anscheinend gut und mit zwei gewonnenen Champions-Tiebreaks stand es am Ende mal wieder 5:4 für den SCC.

Etwas müde und mit noch etwas schmerzenden Knochen fuhren wir zwei Tage später zum BTC Grün-Gold. Die Statistik der vergangenen Spiele versprach einen etwas „lockeren“ Spieltag, da Grün-Gold bis dahin alles verloren hatte. Allerdings war der sehr böige Wind zurück und auch niedrige Temperaturen luden nicht wirklich zum Tennisspielen ein. Somit waren wir dankbar, dass wir mit 5:1 nach den Einzeln nicht mehr zum Doppel auf die Plätze gehen mussten. Relativ früh an diesem kalten Samstag setzten wir uns zum Essen zusammen, aber leider gab es „nur“ Salat… Der Gin-Tonic und die Nachos im eigenen Club im Anschluss haben dafür umso besser geschmeckt :-).

Nach zwei Wochen Pause traten wir erholt und ausgeruht zum letzten Spiel an. Auch Diana war von Corona genesen und konnte uns unterstützen. Ausgangssituation war allerdings, dass sowohl Osnabrück als auch wir bisher alle Spiele gewonnen hatten. Es kam also zum Showdown.

Leider begann es gar nicht gut. Gleich am Anfang des Einzels, tatsächlich im zweiten Spiel des ersten Satzes, vertrat sich Diana unglücklich und musste mit starken Schmerzen aufgeben. Alle anderen Einzel waren umkämpft und eng, wobei drei Einzel in den Champions-Tiebreak gingen. Sowohl Jessi und Nicole, als auch Biene, die bisher nicht das Tie-Break-Glück auf ihrer Seite hatte, konnten ihre Einzel gewinnen. Damit konnte sich die Mannschaft bereits nach den Einzeln mit 5:1 „Sieger der Regionalliga Nord-Ost“ nennen. Ein Dankeschön geht an Steffi Kartmann und Vivian Mirow, die mit ihrem Einsatz im Doppel unsere weitgereisten und spielwilligen Gegnerinnen glücklich gemacht haben. 

So kam es sehr unerwartet, dass wir am Wochenende des 10./11. September zur Endrunde nach Essen reisen durften. Der Sommer lag dazwischen und die eine oder andere hatte sich durch Turnierspiele fitgehalten. Leider traf die Corona-Welle nach den Sommerferien Saskia und Steffi, und deren Einsatz war fraglich. Zusätzlich zum Corona-Pech brach sich Biene eine Woche vor der Endrunde auch noch das Handgelenk und fiel komplett aus. Eine Absage war nicht mehr möglich und somit fuhren wir mit sportlicher Unterstützung von Vivi und dem treuen „Edelfan“ Yvonne Schewe als zwar geschwächte, aber vollständige Mannschaft nach Essen-Bredeney. Regen und sehr starke durch ausländische und sehr männlich wirkende Spielerinnen verstärkte Mannschaften aus Bredeney und Stuttgert führten zu zwei verlorenen Spielen und dem vierten Platz der Endrunde der Deutschen Meisterschaft.

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