Auf dem 3. Platz gelandet
Auch in der Sommersaison 2025 gingen wir wieder in der Verbandsliga an den Start, mit dem Ziel, souverän die Klasse zu halten.
Mit großer Erleichterung über die entgangene weite Anreise begrüßten wir am ersten Spieltag den TC Cottbus bei uns auf der Anlage. Gerade am ersten Spieltag sollten möglichst viele aus dem Team die Chance bekommen, Spielpraxis im Einzel und/oder Doppel zu sammeln. Mit einem aussichtsreichen Ergebnis in den Einzeln von 4:2 wechselten wir drei Doppelspezialisten ein. Während die ersten zwei Doppel leider im Matchtiebreak verloren gingen und sich Cottbus so eine 3:0-Bilanz im MT an diesem Tag erspielte, siegte das aus dem Wintertraining bewährte Doppel mit Felix und Leopold souverän und holte den Tagessieg für das Team.
Der zweite Spieltag verlief nahezu schnörkellos für uns. Alle Einzel konnten wir glatt für uns entscheiden. Für Marco freut es mich sehr, dass er nach jahrelangen Schwierigkeiten mit seinem Knie nun wieder bereit ist, mit uns die Spieltage zu bestreiten. Etwas eingerostet noch, doch mit umso mehr Eifer dabei, verloren Marco und Frédèrick im ersten Doppel knapp im Matchtiebreak.
Der dritte Spieltag beim großen Rivalen Blau-Weiss sollte unsere Höhenflüge in der Liga hart abbremsen. Match Court 3 an diesem Tag sollte mit Abstand die meiste Spannung bieten. Zuerst lieferte sich Martin ein sehr enges Match zwischen krachenden Vorhänden und Prozenttennis. Danach standen wir wieder gebannt am Platz, erneut bis zum Matchtiebreak, den Niclas für das Team mit Netzangriffen und variablem Spiel holte. Leider war dann in den Doppeln kein Blumentopf mehr zu gewinnen, während die Heimmannschaft noch einen Spezialisten aus der 1. Mannschaft eingewechselt hatte.
Für mich, mit dem besten Spieltag der Saison, ging es tief in den Süden Berlins zum TC Lichterfelde. Michael Steinmetz kämpfte wacker im ersten Satz gegen den Routinier mit der Spielweise „bloß gar keinen Fehler machen“. Das Match ging bei heißem Wetter auf grünlich-grauem Sand über die Kondition. Unter den anstrengenden Bedingungen lieferte sich Christopher einen Arbeitssieg, denkbar knapp mit 10:8 im Matchtiebreak, und schien mit seiner Leistung soweit ganz zufrieden. So gingen die Einzel an den ersten drei Positionen an Lichterfelde und die hinteren drei Einzel an den SCC – 3:3. Nun ging das Taktieren wieder los. Für mich blieb auch im Doppel die Nummer 1 von Lichterfelde nicht zu knacken, dennoch war ich recht zufrieden mit dem Doppel mit Marc – fast wäre noch etwas drin gewesen im zweiten Satz. Martin und Christopher lieferten eine Glanzleistung ab. Wieder mit 10:8 schlug Christopher am selben Tag denselben Gegner – 4:4. Somit lagen alle Spannung und SCC-Hoffnung auf dem eingespielten Doppel aus dem Wintertraining Viktor und Michael Steinmetz. Mit allen Mitteln und Taktiken, phasenweise punktereich umgesetzt durch Viktors (Serve-and-)Volley-Spiel, holten die beiden den Mannschaftssieg im Tiebreak des zweiten Satzes. Danach wurde noch ein grandioses Grillbuffet aufgetischt und wir konnten sehr glücklich nach Hause fahren.
Der vorletzte Spieltag begann mit Regen und der Ungewissheit, ob er überhaupt stattfinden würde. Am Nachmittag ließ der Regen nach und wir stellten uns den Spielern aus Weißensee im Norden Pankows. Zu den hinteren Positionen wurden die Matches besser aus SCC-Sicht, doch nur Felix schien an diesem Tag das Können auf seiner Seite zu haben – nicht zu null, sondern 1:5 dank Felix. Leider ließ Felix’ Glück nach einem sehr guten Lauf auch im Doppel urplötzlich nach, als er umknickte und verletzungsbedingt im Tiebreak bei Satzvorsprung aufgeben musste. Ein Spieltag passend zum Wetter.
Nach einigen Auswärtsspielen war der letzte Spieltag wieder daheim, allerdings noch weit weg von unserer guten „Pasta satt“. Michael Pflieger siegte bei seinem Debüt gleich glatt in der ersten Runde. Während weiter hinten Viktor den weiten Weg durch den Matchtiebreak zum Sieg gehen musste. Bei 4:2 für den SCC musste man nicht mehr so viel taktieren, doch gewonnen war da noch gar nichts. Matthias und Michael Steinmetz rutschten nur knapp an einem Doppelsieg und somit einem Sweep für den Spieltag vorbei. Danken tue ich meinem Doppelpartner Viktor und dem vielen Doppeltraining aus dem Winter, dass wir das 5:4 nach Hause bringen konnten.
Mit einem guten dritten Platz die Liga zu halten, hat mich sehr gefreut. Danke an alle Spieler, die viel Schweiß auf dem Platz gelassen haben und für die Herren 30 II gekämpft haben. Zum Abschluss noch ein Dankeschön an alle befreundeten Mannschaften und Mannschaftsführer des SCC, die im regen Austausch mit den 30 II Spieler soweit nötig ausgetauscht haben und nach oben und unten ausgeholfen haben. Bis nächstes Jahr wieder in der Verbandsliga, Männer!






















