Mit im Kern unveränderter Mannschaft, aber punktueller Verstärkung, gehen wir hochmotiviert in die neue Saison. Maximilian verstärkt uns als Neuzugang, während Andreas und Jörg bei Bedarf wertvolle Hilfe leisten.
Die Stimmung ist ausgezeichnet, der Ehrgeiz auch. Und vielleicht ahnen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie knapp diese Saison entschieden werden sollte.
Der Auftakt gegen WISTA steht unter keinem guten Stern. Unsere Nummer eins Roland fehlt, dann macht uns auch noch das Berliner Wetter einen Strich durch die Rechnung: Regenunterbrechung, Terminfindung, organisatorisches Improvisieren. Als das Match schließlich fortgesetzt wird, kämpfen wir uns mit großem Einsatz zurück, allen voran Marc, der mit einem soliden 10:8 im Match-Tiebreak Nerven beweist. Am Ende steht dennoch eine knappe Niederlage – wegen eines einzigen Punkts. Wie sich später zeigen wird: ein sehr teurer Punkt.
Das zweite Spiel gegen den Olympischen Sport-Club beginnt verheißungsvoll, zumindest auf dem Papier: Roland, Alexandre, Thomas, Christian, Marc und Georg bilden die klassische Formation. Doch erneut heißt es warten. Regen. Spielabbruch. Berlin, wie es leibt und lebt. Wann dürfen wir eigentlich Tennis spielen? Der Nachholtermin bringt dann endlich Klarheit – und eine starke Antwort der Mannschaft. Mit geschlossener Teamleistung gewinnen wir 6:3.
Zu Hause gegen SG BA Tempelhof bestätigen wir unsere gute Form. Die Abläufe stimmen, der Zusammenhalt ist spürbar, und plötzlich rückt ein Gedanke näher, den wir zuvor nur vorsichtig zugelassen haben: Der Aufstieg in die Bezirksoberliga I ist möglich.
Richtig ernst wird es im direkten Duell mit FVT Klingsor, unserem Konkurrenten um Platz eins. Mit der wichtigen Unterstützung von Jörg sowie starken Siegen von Roland und Marc gelingt uns ein überzeugender 6:3-Erfolg. In der Tabelle liegen wir nun gleichauf – Spannung garantiert.
Im letzten Saisonspiel lassen wir nichts anbrennen. Gegen die Känguruhs gewinnen wir zu Hause deutlich mit 7:2, nicht zuletzt dank eines sehenswerten Sieges von Maximilian, der eindrucksvoll zeigt, welchen Gewinn er für das Team darstellt.
Und doch bleibt am Ende diese eine Zahl: ein Satz. Klingsor wird Erster – mit genau diesem einen Satz Vorsprung. Enttäuschung? Ja, ein wenig. Aber sie wird sofort relativiert durch Stolz, Humor und die Gewissheit, dass diese Mannschaft bis zum Schluss alles investiert hat.
Die Saison endet ohne Aufstieg, aber mit einem klaren Versprechen an uns selbst: 2026 greifen wir wieder an. Und dann – vielleicht – schreibt der Tennisgott die Geschichte zu unseren Gunsten weiter.






















